Information und die Drei-Welten-Sicht in Wissenschaft und Bibel
Dieser Artikel entwickelt eine Drei-Welten-Sicht, in der Information eine konzeptionelle Verbindung zwischen der physischen, der mentalen/quantenphysikalischen und der zeitlosen Welt herstellt. Auf der Grundlage von Zitaten von Wheeler, Zeilinger, Penrose und biblischen Quellen wird vorgeschlagen, ein Photon vor seiner Absorption als ein bit an Information in seiner Eigenwelt zu betrachten. Anhand eines Gedankenexperiments mit Doppelspalt und Photodetektor wird gezeigt, dass das Absorptionsintervall einer optischen Periode entspricht, und die Planck-Beziehung E = hf als E = h i₁ interpretiert, wobei i₁ den elementaren Informationsfluss darstellt. Anschließend wird diese Interpretation auf komplexe Informationsflüsse ausgeweitet und die Hypothese aufgestellt, dass ein Informationsfluss I ein Energieäquivalent E = Ih besitzt, wobei ein positiver Informationsfluss negativer Energie entspricht. Dies führt zu der verallgemeinerten Erhaltungsbeziehung E + mc² + Ih = konstant. Es wird folgender experimenteller Test vorgeschlagen: Die Messung der Abstoßungskraft zwischen zwei Lichtwellenleitern, die einen hohen Informationsfluss übertragen. Als Informationsfluss kann Computersoftware mit geringer Redundanz verwendet werden, während ein vollständig redundantes Signal als Kontrolle dient. Die Durchführbarkeit eines solchen Experiments mit heutiger Technologie wird aufgezeigt. Der Vorschlag ist als falsifizierbarer experimenteller Test der postulierten Äquivalenz zwischen Informationsfluss und Energie gedacht.